Sonntag, 31. Jänner 2010
Bilanz: EHF Präsident Tor Lian: "The best games ever"

credit: Silvio Ferrari
Mit dem Traumfinale, Kroatien gegen Frankreich, der Neuauflage des WM-Finales von 2009, geht heute die 9. EHF Handball Herren Europameisterschaft in Österreich zu Ende: von 19. bis 31. Jänner 2010 waren die 16 besten Handball-Nationen der Welt in Linz, Wien, Wiener Neustadt, Innsbruck und Graz zu Gast.
EHF Präsident Tor Lian: "Wir sind sehr zufrieden, der Österreichische Handballbund hat einen hervorragenden Job gemacht. Wenn Juan Antonio Samaranch hier wäre, würde er sagen: ´the best games ever"."
Magic Moments für den Sport
47 Endrundenspiele wurden in fünf Arenen in Graz, Innsbruck, Linz, Wien und Wiener Neustadt ausgetragen. 16 Teams mit 256 Spielern kamen nach Österreich, insgesamt 9 der 15 Euro-Teilnehmernationen bekamen im Rahmen der Vorbereitungsturniere die Möglichkeit, in „ihren“ Spielorten Testspiele auszutragen.
Magic Moments für Officials
Der Einsatz modernster Technik mit Unterstützung der Telekom Austria und der HTL Spengergasse garantierte eine reibungslose Kommunikation zwischen den Spielorten.
Unser Partner Austrian Airlines hat während der Europameisterschaft 2.300 Flüge aus den teilnehmenden Nationen nach Österreich durchgeführt, so konnten Fans, Sportler und Funktionäre das spannende Turnier hautnah mitverfolgen.
Für Shuttledienste waren mehr als 50 Citroens im EURO Look unterwegs. Diese wurden von über 70 Fahrern (Volunteers) gelenkt und stellten vor allem den Transport von Schiedsrichtern, Offiziellen und EHF sicher.
Von Transportpartner Postbus waren 16 Teambusse rund 3.000 Stunden und rund 12.000 Kilometer für die Nationalmannschaften unterwegs. Erkennbar waren die Teambusse schon von weitem, denn neben überlebensgroßen österreichischen Handballspielern und natürlich dem Logo der Handball Europameisterschaft zierten die Flaggen der jeweiligen Nation das Äußere der modernen Teambusse.
Auf allen Spielorten gab es insgesamt ca. 8300 Übernachtungen (Room nights) für Teams, Offizielle, Mitarbeiter und Gäste. Dazu kommen Medienvertreter mit ca 8.000 Übernachtungen dazu. Das sind insgesamt über 16.000 Nächtigungen.
Magic Moments Medien
Insgesamt kamen über 1000 Medienverteter nach Österreich. Die Hälfte aus den Bereichen TV und Radio. Insgesamt hat der TV Partner Infront Abschlüsse für mehr als 70 Länder und Sendegebiete in Europa, Nahost, Asien und Südamerika erzielt. Das Turnier wird von knapp 70 Medienanstalten übertragen.
Das Fernsehsignal von der EHF EURO 2010 wird unter Aufsicht von Infront zentral produziert. Für die zentrale Produktion wurden vom Host Broadcaster ORF insgesamt 15 Kameras für jedes der 47 Spiele eingesetzt, darunter höhenverstellbare Tower-Kameras hinter den Toren sowie Deckenkameras (Hot Heads).
Der Zuseher Rekord lag bei 340.000 Zuschauer im ORF 1 am Dienstag bei Spiel Österreich gegen Kroatien.
Internationale Medienvertreter übertrugen während der Vorrunde rund 460 Gigabyte Datenvolumen aus den Mediencentern und Medientribünen – Mehr als ein halbes Terabyte für TV-Livebilder und Kommentare des Host Broadcasters ORF übertragen – 312 Anschlüsse, 41 Access Points, rund 700 LAN-Ports und rund 22 km Verkabelung sorgen für beste LAN- und WLAN-Anbindung - Hohe Zufriedenheit der Journalisten und Fotografen mit Performance der Telekom Austria Medieneinrichtungen.
Magic Moments for Fans
Über Mitarbeiter 1200 sorgen für eine optimale Vorbereitung des Turniers.
Für die Besucher war es ein Europäisches Handballfest. Die Spielorte wurden so gewählt, dass es immer mindestens eine „Heimmannschaft“ gab. Extrem knappe Spiele, Entscheidungen in der letzten Sekunde bedeutete Spannung pur und Magic Moments für insgesamt 120.000 bis 130.000 Besucher.
Magic Moments für das Österreichische Nationalteam
Österreichs Herren Nationalteam belegt beim ersten Antreten bei Europameisterschaften Platz 9, feiert zwei Siege gegen Serbien und Russland sowie ein Unentschieden gegen Island.
Das Nationalteam bleibt noch bis Sonntag abend, bis nach dem Finale, zusammen in Wien, danach geht es für Viktor Szilagyi & Co. in den nationalen und internationalen Ligen weiter.
Der nächste Trainingslehrgang für das Nationalteam ist im Rahmen des Viernationenturniers in Tschechien Mitte April geplant: Die Gegner werden Tschechien, Rumänien und die Schweiz sein.
Im Juni steht die WM-Qualifikation auf dem Programm.
Mit lieben Grüßen
Sabine Blattner