Sonntag, 1. November 2009

Linz: Slowenien besiegt die Schweiz 32:30


Serdarusic feiert mit seinem Team einen 32:30 Erfolg: wie schon in den vorangegangenen Spielen kontrollieren die Slowenen von der ersten Minute an das Geschehen auf dem Feld. Erst nach fünf Minuten, bei einem Spielstand von 4:0 für Slowenien, erzielen die Eidgenossen ihren ersten Treffer. Das slowenische Team legt allerdings weiter nach und in seiner Verzweiflung nimmt der schweizer Trainer, Goran Perkoac, bereits nach zehn Minuten sein erstes Time-Out. Doch zur Halbzeit führen die Slowenen 17:11 und können beruhigt in die Kabine schreiten. Auch nach Seitenwechsel haben die Truppe von Zvonimir Serdarusic Spiel und Gegner über weite Strecken unter Kontrolle. Fünf Minuten vor Ende der Partie kommen die Schweizer allerdings noch einmal bis auf ein Tor heran und sorgen für eine spannende Schlußphase. Die Torhüter auf beiden Seiten zeichnen sich in den letzten Minuten mit großartigen Paraden aus und halten die Entscheidung bis zur Schlusssirene offen. Am Ende dürfen die Slowenen jubeln und fixieren mit ihrem 32:30 Triumph ihren zweiten Platz beim Interwetten-Cup in Linz. Obwohl Serdarusic gestern noch gemeint hat, es ist ihm egal ob sein Team hier gewinnt oder verliert, so wird er über diesen zweiten Platz sicherlich glücklich sein.

Tore:
Cehte 5, Bilbija 4, Brumen 4, Zvizej 4, Kavas 3, Skube 3, Vugrinec 2, Spiler 2, Gajic 2, Dobelsek, Lubej, Zvizej; Schmid 6, Liniger 5, Oltmanns 5, Pendic 4, Graubner 3, Ramseir 3, Kurth 2, Fellmann 2.

Coach SUI: Goran Percovac
„Wir haben ein schnelles Spiel gespielt, haben am Schluss die Chancen nicht genutzt, zwei bis drei technische Fehler gemacht und damit hat es am Ende nicht gereicht. Trotzdem habe ich eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft gesehen.“

Coach SLO: Zvonimir Serdarusic
„Wie schon am ersten Tag war es auch heute nicht das Ziel, das Spiel zu gewinnen. Ich wollte das Turnier alle Spieler spielen lassen, habe heute mit den besten sechs Spielern begonnen. Das ging eine Viertelstunde gut und weil ich stur bin, habe ich es so belassen und beobachtet, wie die Spieler damit umgehen. Heute konnten sich die Spieler auf die stärker werdenden Schweizer einstellen, daher haben wir das Spiel gewonnen.“ 
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